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15 Siebtklässler der Waldorfschule gewinnen den Ersten Preis

Dass Missio eines der großen kirchlichen Hilfswerke ist, das wussten die 15 Siebtklässler der katholischen Religion aus der Waldorfschule Villingen-Schwenningen schon länger. Bislang verbanden sie aber mit der Weltkirche keine lebendige Erfahrung.

Ahnungslos beteiligten sie sich im Religionsunterricht am Missio-Jugendwettbewerb 2011, der unter dem Motto stand „Just a dream“. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich hier mit den Träumen der Jugendlichen aus dem Senegal und waren beim Wettbewerb aufgefordert, ihre eigenen Träume in einer kreativen Weise darzustellen. Die Darstellung sollte möglichst klein sein. Diese Vorgabe brachte die Schülerinnen und Schüler auf die Idee, ihre Träume in Traumstreichholzschächtelchen zu verpacken. Zu ihrer Überraschung gewannen sie hiermit den ersten Preis: einen Trommelworkshop. Die Preisverleihung fand nun am vergangenen Montag, den 14. Mai statt . Frau Riedelbauer, die Missio-Jugendreferentin, kam hierzu extra aus München angereist. „Eure Idee hat uns einfach alle überzeugt“, teilte sie den erstaunten Jugendlichen mit. „Ihr habt in euren Träumen nicht nur an euch selbst gedacht, sondern an die ganze Welt. Es war spannend für uns Schiedsrichter zu erleben, was aus euren kleinen, liebevoll gestalteten Streichholzschächtelchen alles an großen Themen für die Menschheit heraus kam. Ihr träumt von einer Welt ohne Atomkraftwerke, wo es Global Passports für alle Menschen gibt und alle in Frieden fair zusammen leben. Das hat uns beeindruckt!“ Der Beitrag wurde den Jugendlichen im Senegal zugeschickt. Mit im Gepäck hatte Frau Riedelbauer Max Bousso, einen Profi-Trommleraus dem Senegal. Drei Schulstunden lang durften die Schülerinnen und Schüler nun mit heißen, rhythmischen, afrikanischen Trommelklängen eine interkulturelle Begegnung und damit auch ein Stück lebendige Weltkirche erfahren. Bei dem Namen Missio wird ihnen jedenfalls in Zukunft kein trockener Unterrichtsstoff mehr einfallen, davon ist die Religionslehrerin Christine Rösch-Isak überzeugt.

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