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Photovoltaik-Anlage

Photobuch

Die Schule betreibt seit 2002 eine kleinere Photovoltaik Anlage (1,32 kW), die bisher (Stand Dezember 2014) insgesamt 14315 kWh Strom geliefert. Im Juli 2010 wurde eine weitere Anlage mit 30 kW in Betrieb genommen. Diese Anlage lieferte in 2010 noch 9264 kWh und im Jahr 2011 bei günstigerer Witterung sogar 31609 kWh Strom. Diesen Jahreswert haben wir seither zwar nicht mehr erreicht, aber im März 2014 wurde die 100.000ste KWh produziert.


Überschlägige Bilanzierung


Stromverbrauch Rudolf Steiner Schule VS
Mittlerer Stromverbrauch                         ca.            97.000 kWh/Jahr (100%)
Seit 2002 kleine PV-Anlage 1,32 kWpeak                  1.200 kWh/Jahr (-1,24 %)

Strombezug 2009 (EWS-Schönau mit 0% Kernenergie)        95.800 kWh/Jahr (98,76 %)

Seit 25.02.2010 in der Heizzentrale
2 Dachs Mini-BHKW mit Eigenerzeugung 2011 z.B.        35. 237 kWh/Jahr (-36,33 %)
Seit Juli 2010 auf dem Turnhallendach
30 kW PV-Anlage, Ertrag 2011                    31.609 kWh /Jahr (-32,58 %)
Zu erwartender Restbezug von EWS                 28.954 kWh/Jahr (29,85 %)

Das bedeutet im Vergleich zu 2009 wird 2011 etwas über 70 % der verbrauchten Elektrizität selbst erzeugt. Abrechnungstechnisch wird der PV-Strom der 30kW-Anlage komplett zurückgespeist und verdrängt somit auch Atomstrom gem. Bundesdurchschnitt, obwohl selbst von der EWS atomfreier Strom bezogen wird.
Der BHKW-Strom wird zu 98% selbst direkt verbraucht. Um den jährlichen Stromverbrauch von  97.000 kWh weiter zu senken sind weitere Maßnahmen, wie Erdgas statt Stromeinsatz in der Schulküche geplant, z.B. wurde in den Sommerferien 2011 ein Gas-Kochkessel installiert der ein Senkung des Stromverbrauchs um weitere 3.000 – 5000 kWh/Jahr oder –3 bis 5 % erwarten lässt. Sofern ein Ersatz von defekten Geräten nötig wird, werden diese mit Gas- statt Stromanschluss bevorzugt, geschätzte weitere 5-10% langfristig möglich. Damit wird der prozentuale Anteil der Eigenerzeugung weiter steigen (70-80%). Seit 2010 gibt es zudem Warnsignale bei drohenden Stromspitzen des Bezugs und bedarfsgerechte Drehzahlregelung der 6 Heizungspumpen.

Wärme
Zur Senkung des Verbrauchs an Gas bzw. Wärmeenergie wurden im Jahr 2010  2 neue Gas-Brennwertkessel sowie zusätzliche Brennwert-Abgaswärmetauscher für die Dachs-BHKW´s in die Heizzentrale eingebaut. Zur Minimierung der Bereitschaftsverluste und Verbesserung der Brennwertnutzung  wurde die bestehende Regeltechnik mit den Einzelraumregelungen von Angebots- auf Bedarfsregelung umgestellt. D.h. das Temperaturangebot wird nicht mehr nur nach der Aussentemperatur und damit unabhängig vom tatsächlichen Bedarf vorgeregelt, sondern die wirklich notwendige Vorlauftemperatur pro Heizkreis bzw. Bauabschnitt wird stets unter Berücksichtigung des jeweiligen Bedarfs aller Einzelraumregelungen ermittelt, sodass z.B. indirekt auch innere Quellen (Schüler) und Sonneneinstrahlung  usw. einfliessen. Somit bestimmt „basisdemokratisch“ jeder einzelne Raum mit, welche Vorlauftemperatur und Pumpendrehzahl für den jeweiligen Heizkreis oder die Fernleitung gerade noch ausreicht und auf welche Temperatur die Brennwertkessel gefahren werden müssen, um den Bedarf zu decken ohne erhöhte Bereitschafts- und Wärmeverluste zu produzieren.

In den Bauabschnitten 1+2 wurden ein Grossteil der Fenster an der Nord- und Westfassade (mit den relativ höchsten Wärmeverlusten) erneuert und die übrigen Fenster überholt, z.B. die Dichtungen erneuert.

Alle vorstehenden Massnahmen wurden (mit Ausnahme der PV-Anlagen und dem 2ten, gebrauchten Dachs) überwiegend mit den Geldern des Zukunftsinvestitionsprogrammes des Bundes finanziert.

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